Angebote zu "Revitalisierung" (31 Treffer)

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Kiehl’s Gesichtslotion 75ml Damen
Top-Produkt
38,49 € *
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Stoppen Sie mit Kiehl's Feuchtigkeitspflege die Anzeichen von Stress auf Ihre Haut! Skin Rescuer beruhigt die Haut sofort und versorgt sie mit intensiver Feuchtigkeit. Trockene, müde Haut wird mit Extrakten von Rosa Gallica, Kamille und Mannose deutlich revitalisiert: Stressflecken und Rötungen haben keine Chance! Die Hautbarriere wird wieder hergestellt, hochwertige Inhaltsstoffe arbeiten effizient und ziehen schnell ein: Skin Rescuer – der Stress-Retter Ihrer Haut! Für alle Hauttypen geeignet.

Anbieter: douglas.de
Stand: 25.01.2020
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Homebase
30,80 € *
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Das Interieur ist in der Gegenwartskunst auffallend präsent: Die traditionelle Bildgattung erlebt eine Revitalisierung, Bilder des Privaten rücken in den Fokus. Gerade in einer Zeit, in der der Mensch von Zuhause aus arbeiten, einkaufen oder seine Netzwerke pflegen kann, wird seine Wohnung zum eigentlichen Psychogramm. Die Publikation dokumentiert, wie variantenreich sich die Kunst dem Thema nähert. Dabei kann das Interieur als Reflexion unserer alltäglichen Lebenswelt dienen oder auch kulturelle Aspekte thematisieren. Ebenso dient es als Spiegel der psychischen Innenwelt der Bewohner oder als Medium der Erinnerung.Künstler:Laurenz Berges, Franz Burkhardt, Francisca Gomez, Patricia Lambertus, Zilla Leutenegger, Marjetica Potrc, Jörg Sasse, Gregor Schneider, Andreas Schulze, Marcus Schwier, Taryn Simon, Erik Steinbrecher, Susa Templin, Claudia Wieser

Anbieter: Dodax AT
Stand: 25.01.2020
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Wellnessurlaub in Suedtirol fuer 2
399,90 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Ihr Partner und Sie mussten die letzten Monate unter Zeitdruck jeden Tag bis spaet in die Nacht arbeiten? Dann goennen Sie sich das Erlebnis Wellnessurlaub in Suedtirol fuer 2 von Jochen Schweizer. Eine Oase zum Entspannen! Den 3-taegigen Wellnessurlaub in Suedtirol verbringen Sie im 4-Sterne-Hotel Resort Tolder. Tanken Sie neue Energie und entspannen Sie sich in der Saunawelt und bei einem Dampfbad. Geniessen Sie das Rasul-Bad zur Revitalisierung Ihrer Haut und zur Foerderung Ihres Wohlbefinden. Den Abend verbringen Sie im Hoelrestaurant bei einem koestlichen 5-Gaenge-Menue.IT,Bolzano,Raum Brixen,39030;

Anbieter: Jochen Schweizer ...
Stand: 25.01.2020
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urbanRESET
19,95 € *
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In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Auseinandersetzung mit dem architektonischen Erbe des Industriezeitalters immer mehr zur planerischen Aufgabe geworden: Industriebauten und -areale, Infrastrukturanlagen und Wohngebiete haben sich im Zuge des Strukturwandels zu Leerstellen entwickelt, die aber – allein aufgrund ihrer Dimensionen – im Stadtraum nicht zu vernachlässigen sind. Innovative Neudeutungen solcher Relikte lassen sich aktuell europaweit beobachten – so etwa im Fall des Toni-Areals in Zürich oder der Île de Nantes. Dabei wird der Bestand in einer Weise aktualisiert, die weit über eine kritische Rekonstruktion oder eine Revitalisierung hinausgeht. Die Publikation urbanRESET bringt prägnante Beispiele für diese eigenständige Kategorie urbanistischen Arbeitens aus ganz Europa zusammen: Detailliert in Plänen und Farbabbildungen dargestellte Projekte, Interviews mit Schlüsselakteuren und theoretische Reflexionen zeigen, wie die lokalen Umdeutungs- und Reaktivierungsprozesse nachhaltige Effekte auslösen. urbanRESET beleuchtet die gemeinsamen Grundlagen dieser Arbeiten und verdichtet sie zu methodischen Schlussfolgerungen für eine zukunftsweisende urbane Praxis.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.01.2020
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Old & New
74,97 € *
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Die meisten Gebäude, die in den nächsten Jahrzehnten in Europa benötigt werden, sind längst gebaut. Die Bauaufgaben der Zukunft liegen in der geschickten (Um-)Nutzung und Veränderung von Bestehendem, ob bei der Sanierung von Altstädten, beim Anbau an Wohnhäuser, bei der Erweiterung öffentlicher Gebäude oder der Umnutzung ganzer Fabrikareale. Das Bauen im Bestand erfordert spezifische Vorgehensweisen bei Planung, Bauausführung und Umsetzung. Die Bandbreite reicht dabei vom Arbeiten mit den Vorgaben des Denkmalschutzes, dem behutsamen Sanieren, bis hin zum vollständigen Überformen des Vorgefundenen. Neben der ästhetischen Transformation spielen auch technische Aspekte wie die energetische Ertüchtigung oder der Umgang mit kontaminierten Baustoffen eine wichtige Rolle.Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über architektonische Strategien des "Weiterbauens". Es präsentiert intelligente Ideen und Konzepte für den Umgang mit dem Bestand und gliedert diese entsprechend der gewählten Herangehensweise in drei Kategorien: Addition, Transformation oder Umnutzung. Vorgestellt werden alltägliche Projekte wie die Revitalisierung von Bauten der Fünfziger bis Siebziger Jahre, etwa die von Adrian Streich Architekten sanierte Siedlung Heuried in Zürich, aber auch besondere Beispiele wie die Freiluftbibliothek aus recycelten Elementen einer Kaufhausfassade in Magdeburg-Salbke von Karo Architekten. Interviews mit Experten liefern hilfreiche Hintergrundinformationen zu ausgewählten Themen.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 25.01.2020
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Old & New
74,97 € *
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Die meisten Gebäude, die in den nächsten Jahrzehnten in Europa benötigt werden, sind längst gebaut. Die Bauaufgaben der Zukunft liegen in der geschickten (Um-)Nutzung und Veränderung von Bestehendem, ob bei der Sanierung von Altstädten, beim Anbau an Wohnhäuser, bei der Erweiterung öffentlicher Gebäude oder der Umnutzung ganzer Fabrikareale. Das Bauen im Bestand erfordert spezifische Vorgehensweisen bei Planung, Bauausführung und Umsetzung. Die Bandbreite reicht dabei vom Arbeiten mit den Vorgaben des Denkmalschutzes, dem behutsamen Sanieren, bis hin zum vollständigen Überformen des Vorgefundenen. Neben der ästhetischen Transformation spielen auch technische Aspekte wie die energetische Ertüchtigung oder der Umgang mit kontaminierten Baustoffen eine wichtige Rolle.Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über architektonische Strategien des "Weiterbauens". Es präsentiert intelligente Ideen und Konzepte für den Umgang mit dem Bestand und gliedert diese entsprechend der gewählten Herangehensweise in drei Kategorien: Addition, Transformation oder Umnutzung. Vorgestellt werden alltägliche Projekte wie die Revitalisierung von Bauten der Fünfziger bis Siebziger Jahre, etwa die von Adrian Streich Architekten sanierte Siedlung Heuried in Zürich, aber auch besondere Beispiele wie die Freiluftbibliothek aus recycelten Elementen einer Kaufhausfassade in Magdeburg-Salbke von Karo Architekten. Interviews mit Experten liefern hilfreiche Hintergrundinformationen zu ausgewählten Themen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.01.2020
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Die organisatorische Revolution
11,10 € *
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"Die Arbeitnehmer heute sind flexibel, mobil und ständig erreichbar. Sie arbeiten hochmotiviert, projektbezogen, übernehmen mehr Verantwortung für ihr Unternehmen, als sie müssten und brechen eines Tages zusammen."(AOK-Fehlzeiten-Report 2012)Die zunehmende Verlagerung von unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ist eine Folge neuer Organisations- und Steuerungsformen in den Unternehmen. Sie sind der Kern eines radikalen Wandels der Arbeitswelt in den letzten zwei Jahrzehnten. Die Beschäftigten sollen selbständig auf ständig restriktivere Konkurrenzbedingungen und vom Management vorgegebene Erfolgsmaßstäbe reagieren ("Indirekte Steuerung").Die Auswirkungen dieser organisatorischen Revolution sind ambivalent: Die Freiheit in der Arbeit ist angesichts flacherer Hierarchien und höherer Eigenverantwortung gestiegen. Sie führten jedoch zu mehr Arbeitsdruck und Arbeitsleid. Gleichzeitig laufen traditionelle Formen, sich interessenpolitisch gegen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu wehren, ins Leere. Die Beschäftigten geraten in eine Lage, in der sie, um ihre Arbeitsanforderungen zu erfüllen, von sich aus auf ihnen zustehende Rechte verzichten. Deswegen gilt es, neue Ansatzpunkte arbeitspolitischer Reformperspektiven zu entwickeln. Auf der Unternehmensebene steht dabei das "Verhältnis von Gesundheit und Leistung" im Fokus. Zudem soll ein neues Verhältnis von individueller Interessenwahrnehmung und kollektiver Interessenvertretung erprobt werden. Das entscheidende politische Prinzip ist das der direkten Partizipation.Notwendige Voraussetzung dafür ist eine Revitalisierung staatlicher Arbeitspolitik. An Beispielen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der Mitbestimmung und der sozialpolitischen Absicherung kann gezeigt werden, dass es ohne die "Hebelwirkung" staatlicher Interventionen schwierig wird, partizipative Prozesse nicht nur anzustoßen, sondern auch institutionell abzusichern und auf Dauer zu stellen.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 25.01.2020
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Die organisatorische Revolution
10,80 € *
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"Die Arbeitnehmer heute sind flexibel, mobil und ständig erreichbar. Sie arbeiten hochmotiviert, projektbezogen, übernehmen mehr Verantwortung für ihr Unternehmen, als sie müssten und brechen eines Tages zusammen."(AOK-Fehlzeiten-Report 2012)Die zunehmende Verlagerung von unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ist eine Folge neuer Organisations- und Steuerungsformen in den Unternehmen. Sie sind der Kern eines radikalen Wandels der Arbeitswelt in den letzten zwei Jahrzehnten. Die Beschäftigten sollen selbständig auf ständig restriktivere Konkurrenzbedingungen und vom Management vorgegebene Erfolgsmaßstäbe reagieren ("Indirekte Steuerung").Die Auswirkungen dieser organisatorischen Revolution sind ambivalent: Die Freiheit in der Arbeit ist angesichts flacherer Hierarchien und höherer Eigenverantwortung gestiegen. Sie führten jedoch zu mehr Arbeitsdruck und Arbeitsleid. Gleichzeitig laufen traditionelle Formen, sich interessenpolitisch gegen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu wehren, ins Leere. Die Beschäftigten geraten in eine Lage, in der sie, um ihre Arbeitsanforderungen zu erfüllen, von sich aus auf ihnen zustehende Rechte verzichten. Deswegen gilt es, neue Ansatzpunkte arbeitspolitischer Reformperspektiven zu entwickeln. Auf der Unternehmensebene steht dabei das "Verhältnis von Gesundheit und Leistung" im Fokus. Zudem soll ein neues Verhältnis von individueller Interessenwahrnehmung und kollektiver Interessenvertretung erprobt werden. Das entscheidende politische Prinzip ist das der direkten Partizipation.Notwendige Voraussetzung dafür ist eine Revitalisierung staatlicher Arbeitspolitik. An Beispielen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der Mitbestimmung und der sozialpolitischen Absicherung kann gezeigt werden, dass es ohne die "Hebelwirkung" staatlicher Interventionen schwierig wird, partizipative Prozesse nicht nur anzustoßen, sondern auch institutionell abzusichern und auf Dauer zu stellen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.01.2020
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Boden, Wald und Wasser
35,79 € *
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Am 24. April 2002 beging Heinz Wilhelm Zöttl, emeritierter Professor für Bodenkunde und Waldernährungslehre der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, seinen 75. Geburtstag. In München geboren, promovierte H. W. Zöttl 1950 schon mit knapp 23 Jahren in seiner Heimatstadt mit einer auch heute noch aktuellen Arbeit über die Vegetationsentwicklung auf Felsschutt in der alpinen und subalpinen Stufe des Wettersteingebirges. In der Geburtsphase des südwestdeutschen Verfahrens der forstlichen Standorterkundung kartierte er in Oberschwaben unter Prof. G. A. Krauss, Leiter des Instituts für Bodenkunde und Standortlehre an der Ludwig- Maximilian-Universität in München. Als Mitarbeiter an diesem Institut in München wandte er sich unter dessen Nachfolger, Prof. Dr. W. Laatsch, ab 1954 der ebenfalls noch jungen Waldernährungslehre zu. 1959 habilitierte er sich für Bodenkunde und Standortslehre, war von 1960-65 Universitätsdozent bzw. später außerplanmäßiger Professor in München und leitete von 1965-68 als Direktor das Instituto Forestal Latino Americano in Mérida in Venezuela. Dieser Aufenthalt schuf die ersten Verbindungen zu diesem Subkontinent. Nach Ablehnung eines Rufes auf eine Lehrkanzel an der Universität für Bodenkultur in Wien war er von 1968 bis 1972 Ordinarius für Bodenkunde an der Universität Hamburg, bis er 1972 dem Ruf an die Albert-Ludwigs- Universität in Freiburg folgte.So abwechslungsreich wie die Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere waren und sind auch die Interessensgebiete von Heinz Zöttl. Die Forstwissenschaften und Bodenwissenschaften verdanken ihm in den 1950er Jahren grundlegende, auch methodisch innovative Untersuchungen über die Stickstoff-Mineralisation in Waldböden. Neben der Bearbeitung wissenschaftlicher Düngungsversuche entstanden unter seiner Betreuung in den 1960er Jahren klassische Studien über den Einfluss von Standortnutzung und Fichtenreinanbau auf die Dynamik und ökologischen Eigenschaften von Böden aus Löß sowie regional-bodenkundliche Arbeiten in Mexiko und Kolumbien. Mit seinen Schülern untersuchte er von Freiburg aus ab 1975 das Verwitterungsgeschehen, die Standorteigenschaften und den Ernährungszustand von Fichtenbeständen im Gebiet des Bärhaldegranits im Südschwarzwald, wobei das besondere Interesse dem Spurenelementhaushalt der dortigen Ökosysteme galt. Seinem „akademischen Steckenpferd“, der Dynamik des Stickstoffumsatzes und dessen Beeinflussung durch den wirtschaftenden Menschen, ist er anhaltend treu geblieben. Der Herstellung von Rindenkomposten gilt sein besonderes Interesse bis heute.In den frühen 1980er Jahren wendet er sich mit seinen Mitarbeitern den Fichten- und Tannenschäden in Südwestdeutschland zu. Dabei gelingt es ihm, die Rolle von Standort und Ernährungszustand bei bestimmten Schadenstypen dieser Baumarten und die Möglichkeiten der Düngung zur Revitalisierung zu definieren. In dieser Zeit erweitert sich sein Interesse um hydrologische bzw. hydrochemische Aspekte von Oberflächengewässern und insbesondere deren terrestrischer Einzugsgebiete im Schwarzwald sowie deren Beeinflussung durch Ausgangsgestein und Luftschadstoffdeposition. Diese Ansätze gipfelten in dem 1986 begonnenen und bis fast Ende der 1990er Jahre betriebenen Forschungsprojekt „ARINUS“, dem 1989 noch das Projekt „FEELING“ angegliedert wurde. Mit dem Projekt „ARINUS“ wurden die Auswirkungen von Restabilisierungsmaßnahmen (Düngung) und von Immissionen auf den Stickstoff- und Schwefelhaushalt der Öko- und Hydrosphäre zweier Versuchsgebiete bei Villingen und am Schluchsee untersucht, im Projekt „FEELING“ komplementär die Prozesse, die nach Kalkung im Waldökosystem in Gang kommen. Hier kooperierte Heinz Zöttl auch mit nordamerikanischen Wissenschaftlern, die gleichartige Forschungen in den Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York betrieben.Trotz der durch seine Einbindung an der Universität in Freiburg vorgegebenen Konzentration auf den südwestdeutschen Raum hat Heinz Zöttl den Blick für globale Zusammenhänge immer behalten, so z. B. lange Jahre als verantwortlicher Koordinator für die Kooperation zwischen der Universität Freiburg und der Universität Curitiba in Brasilien. Wissenschaftlich widmete er sich in diesem Kontext den Problemen der Nährelementversorgung von Nadelforsten in subtropisch-tropischen Regionen und war als Berater der FAO/UNESCO sowie mit eigenen Forschungsarbeiten lange Zeit in Lateinamerika tätig. Sein Literaturverzeichnis umfasst insgesamt weit über 250 Titel.Heinz Zöttl war und ist ein besonders vielseitig interessierter und engagierter Wissenschaftler, der den Wissensstand der ökologischen Bodenkunde und Waldernährungslehre in vielen Sektoren durch grundlegende Beiträge maßgeblich verbesserte und auch heute noch wichtige Hinweise liefert. Als anerkannter Hochschullehrer gelang es ihm kontinuierlich, junge und leistungsfähige Nachwuchswissenschaftler an sich zu ziehen. Davon zeugt eine lange Serie ausgezeichneter Dissertationen und Habilitationen, erschienen in der von ihm fortgeführten Reihe „Freiburger Bodenkundliche Abhandlungen“.Heinz Zöttl ist ein international sehr anerkannter Wissenschaftler, der seine klare fachliche Linie aus wissenschaftlich kritischer Reflexion herleitet, diese streitbar vertritt und in der vertieften fachlichen Auseinandersetzung stets bemüht ist, den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt voran zu treiben. Immer war es ihm ein Anliegen, seine fachlich fundierten Überzeugungen auch in die öffentliche Diskussion einzubringen – stets bestrebt, die „Wahrheit“ zu finden - wohl wissend, dass wissenschaftliche Wahrheiten durchaus nicht immer populär und deren allgemeine Wahrnehmung bzw. Akzeptanz deshalb mitunter lange Zeit in Anspruch nimmt – aber auch wissend, dass sich die „wahren Zusammenhänge“ am Ende immer durchsetzen. Trotzdem ist es Heinz Zöttl gelungen, seinen bemerkenswerten Humor beizubehalten und es ist wohl auch diese Charaktereigenschaft, die ihm half und hilft, wissenschaftliche Diskurse „frohen Mutes“ zu führen.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.01.2020
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Boden, Wald und Wasser
35,79 € *
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Am 24. April 2002 beging Heinz Wilhelm Zöttl, emeritierter Professor für Bodenkunde und Waldernährungslehre der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, seinen 75. Geburtstag. In München geboren, promovierte H. W. Zöttl 1950 schon mit knapp 23 Jahren in seiner Heimatstadt mit einer auch heute noch aktuellen Arbeit über die Vegetationsentwicklung auf Felsschutt in der alpinen und subalpinen Stufe des Wettersteingebirges. In der Geburtsphase des südwestdeutschen Verfahrens der forstlichen Standorterkundung kartierte er in Oberschwaben unter Prof. G. A. Krauss, Leiter des Instituts für Bodenkunde und Standortlehre an der Ludwig- Maximilian-Universität in München. Als Mitarbeiter an diesem Institut in München wandte er sich unter dessen Nachfolger, Prof. Dr. W. Laatsch, ab 1954 der ebenfalls noch jungen Waldernährungslehre zu. 1959 habilitierte er sich für Bodenkunde und Standortslehre, war von 1960-65 Universitätsdozent bzw. später außerplanmäßiger Professor in München und leitete von 1965-68 als Direktor das Instituto Forestal Latino Americano in Mérida in Venezuela. Dieser Aufenthalt schuf die ersten Verbindungen zu diesem Subkontinent. Nach Ablehnung eines Rufes auf eine Lehrkanzel an der Universität für Bodenkultur in Wien war er von 1968 bis 1972 Ordinarius für Bodenkunde an der Universität Hamburg, bis er 1972 dem Ruf an die Albert-Ludwigs- Universität in Freiburg folgte.So abwechslungsreich wie die Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere waren und sind auch die Interessensgebiete von Heinz Zöttl. Die Forstwissenschaften und Bodenwissenschaften verdanken ihm in den 1950er Jahren grundlegende, auch methodisch innovative Untersuchungen über die Stickstoff-Mineralisation in Waldböden. Neben der Bearbeitung wissenschaftlicher Düngungsversuche entstanden unter seiner Betreuung in den 1960er Jahren klassische Studien über den Einfluss von Standortnutzung und Fichtenreinanbau auf die Dynamik und ökologischen Eigenschaften von Böden aus Löß sowie regional-bodenkundliche Arbeiten in Mexiko und Kolumbien. Mit seinen Schülern untersuchte er von Freiburg aus ab 1975 das Verwitterungsgeschehen, die Standorteigenschaften und den Ernährungszustand von Fichtenbeständen im Gebiet des Bärhaldegranits im Südschwarzwald, wobei das besondere Interesse dem Spurenelementhaushalt der dortigen Ökosysteme galt. Seinem „akademischen Steckenpferd“, der Dynamik des Stickstoffumsatzes und dessen Beeinflussung durch den wirtschaftenden Menschen, ist er anhaltend treu geblieben. Der Herstellung von Rindenkomposten gilt sein besonderes Interesse bis heute.In den frühen 1980er Jahren wendet er sich mit seinen Mitarbeitern den Fichten- und Tannenschäden in Südwestdeutschland zu. Dabei gelingt es ihm, die Rolle von Standort und Ernährungszustand bei bestimmten Schadenstypen dieser Baumarten und die Möglichkeiten der Düngung zur Revitalisierung zu definieren. In dieser Zeit erweitert sich sein Interesse um hydrologische bzw. hydrochemische Aspekte von Oberflächengewässern und insbesondere deren terrestrischer Einzugsgebiete im Schwarzwald sowie deren Beeinflussung durch Ausgangsgestein und Luftschadstoffdeposition. Diese Ansätze gipfelten in dem 1986 begonnenen und bis fast Ende der 1990er Jahre betriebenen Forschungsprojekt „ARINUS“, dem 1989 noch das Projekt „FEELING“ angegliedert wurde. Mit dem Projekt „ARINUS“ wurden die Auswirkungen von Restabilisierungsmaßnahmen (Düngung) und von Immissionen auf den Stickstoff- und Schwefelhaushalt der Öko- und Hydrosphäre zweier Versuchsgebiete bei Villingen und am Schluchsee untersucht, im Projekt „FEELING“ komplementär die Prozesse, die nach Kalkung im Waldökosystem in Gang kommen. Hier kooperierte Heinz Zöttl auch mit nordamerikanischen Wissenschaftlern, die gleichartige Forschungen in den Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York betrieben.Trotz der durch seine Einbindung an der Universität in Freiburg vorgegebenen Konzentration auf den südwestdeutschen Raum hat Heinz Zöttl den Blick für globale Zusammenhänge immer behalten, so z. B. lange Jahre als verantwortlicher Koordinator für die Kooperation zwischen der Universität Freiburg und der Universität Curitiba in Brasilien. Wissenschaftlich widmete er sich in diesem Kontext den Problemen der Nährelementversorgung von Nadelforsten in subtropisch-tropischen Regionen und war als Berater der FAO/UNESCO sowie mit eigenen Forschungsarbeiten lange Zeit in Lateinamerika tätig. Sein Literaturverzeichnis umfasst insgesamt weit über 250 Titel.Heinz Zöttl war und ist ein besonders vielseitig interessierter und engagierter Wissenschaftler, der den Wissensstand der ökologischen Bodenkunde und Waldernährungslehre in vielen Sektoren durch grundlegende Beiträge maßgeblich verbesserte und auch heute noch wichtige Hinweise liefert. Als anerkannter Hochschullehrer gelang es ihm kontinuierlich, junge und leistungsfähige Nachwuchswissenschaftler an sich zu ziehen. Davon zeugt eine lange Serie ausgezeichneter Dissertationen und Habilitationen, erschienen in der von ihm fortgeführten Reihe „Freiburger Bodenkundliche Abhandlungen“.Heinz Zöttl ist ein international sehr anerkannter Wissenschaftler, der seine klare fachliche Linie aus wissenschaftlich kritischer Reflexion herleitet, diese streitbar vertritt und in der vertieften fachlichen Auseinandersetzung stets bemüht ist, den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt voran zu treiben. Immer war es ihm ein Anliegen, seine fachlich fundierten Überzeugungen auch in die öffentliche Diskussion einzubringen – stets bestrebt, die „Wahrheit“ zu finden - wohl wissend, dass wissenschaftliche Wahrheiten durchaus nicht immer populär und deren allgemeine Wahrnehmung bzw. Akzeptanz deshalb mitunter lange Zeit in Anspruch nimmt – aber auch wissend, dass sich die „wahren Zusammenhänge“ am Ende immer durchsetzen. Trotzdem ist es Heinz Zöttl gelungen, seinen bemerkenswerten Humor beizubehalten und es ist wohl auch diese Charaktereigenschaft, die ihm half und hilft, wissenschaftliche Diskurse „frohen Mutes“ zu führen.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 25.01.2020
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