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Pflichtenheft für die Anpassung der Datenbank einer Individualsoftware zur Nutzung der eM@w-Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit:Bericht zur betrieblichen Projektarbeit von Stephan Müller zur Erlangung des Abschlusses als Informatikkaufmann Stephan Müller

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 17.08.2018
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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.3, ...
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 184-seitigem Booklet, Spieldauer 4h. Für wen wir singen, Vol. 3 Heimat – Dialekte und Regionen ´´Wenn mitten in einer tragischen Rede sich ein Provinzialismus eindrängt, so wird die schönste Dichtung verunstaltet und das Gehör des Zuschauers beleidigt. Daher ist das Erste und Notwendigste für den sich bildenden Schauspieler, daß er sich von allen Fehlern des Dialekts befreie und eine vollständig reine Aussprache zu erlangen suche´´ (Johann Wolfgang von Goethe, ´Regeln für Schauspieler´, Paragraph 1). Ginge es nach Deutschlands großem Dichterfürsten, dann gäbe es wahrscheinlich diese CD gar nicht. Schrieb er Schauspielern doch diesen Paragraphen vor fast genau 200 Jahren ins Pflichtenheft. Mit Erfolg. Bis vor gar nicht so langer Zeit schien in Deutschland ein Deckel auf den Sarg jeglicher Mundart im künstlerischen Zusammenhang genagelt gewesen zu sein. Doch seit einigen Jahren sind regionale Sprachen auf dem Vormarsch. Vor allem in unseren Nachbarländern sind sie gut angesehen. Friesisch und Limburgisch in den Niederlanden, Bretonisch oder Okzitanisch in Frankreich haben Konjunktur. Zwar haftet in Deutschland dem Dialekt immer noch der Geruch von etwas vermeintlich Provinziellem und Ungebildetem an. Doch spätestens seit Anfang der 70er Jahre erleben Mundart und Lieder verschiedener Regionen einen Aufschwung. ´´Mundart – was ist das?´´, fragte Florian Steinbiß 1984 in seinem Buch ´Deutsch-Folk – Auf der Suche nach der verlorenen Tradition´. Sind es ´´Töne, die von unten kommen, oder Ton-Träger, die der Plattenindustrie ´unten´ einen großen Absatz versprechen?´´, wollte er wissen. Und: ´´Wird hier die Sehnsucht nach persönlichem Akzent und Identifizierung von Leuten plump vermarktet, die es vielleicht ehrlich meinen, dann aber nicht ganz aufrichtig bleiben?´´ Wie auch immer die Antwort auf diese Frage ausfällt, vor über 30 Jahren begann unter Liedermachern und Folkgruppen ein Dialekt-Revival nicht nur im Norden der Bundesrepublik. Vor allem auch im Rheinland, in Hessen, Schwaben und in Bayern zeigten Musikerinnen und Musiker ein neues Selbstbewußtsein im Umgang mit Mundart. Verbunden war damit eine intensive Auseinandersetzung mit der jeweiligen Region und ihrer Geschichte, schreibt Florian Steinbiß: ´´Die neue Heimatliebe weckt das Geschichtsbewußtsein: Was ist früher hier passiert, wovon erzählen die alten Lieder? Man versucht an verlorene Traditionen anzuknüpfen; die geschichtslose Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit wird durch den Bezug auf das eigene politische und kulturelle Erbe, zu dem die Volkslieder gehören, überwunden.´´ Walter Moßmann weist gegenüber Steinbiß auf den Zusammenhang von Dialekt und Volksmusik mit dem politischen Engagement in einer Region hin. Wie beispielsweise bei den Aktionen der Bürgerinitiativen im so genannten ´Dreyeckland´, dem Grenzgebiet zwischen Elsaß, Baden und der Schweiz. ´´Das ist ja so etwas Reales, so etwas Wirkliches, wenn ich sage, ich lebe hier […], kenn’ mich hier auch ganz gut aus. Ich liebe auch die Gegend, und ich lasse mich hier auch auf die Widerwärtigkeiten ein, ich habe auch Haß auf vieles, was es hier gibt, streite mich dann eben mit Leuten oder Institutionen.´´ Auf der CD ´Heimat – Dialekte und Regionen´ geben Künstlerinnen und Künstler zwischen Schleswig-Holstein und Bayern ihre jeweils ganz persönliche Antwort auf die Frage: ´´Mundart – was ist das?´´ Für einige sind ihre Lieder Ausdruck politischer Kämpfe, für andere Ausdruck einer Sehnsucht nach menschlichen Verhältnissen. ´´Der Dialekt wird zu einer Art Haltepunkt in einer allzu modernen Welt, in einer schwindlig machenden Welt, in der man nicht mehr mitkommt´´ (Eckart Frahm/Wolfgang Aber). Sie alle zeigen jedoch, daß Dialekt und Heimat bei weitem nicht automatisch mit einer politisch rechten oder konservativen Gesinnung gleichzusetzen sind. Natürlich ist die hier vertretene Auswahl alles andere als vollständig. Das kann und will sie auch gar nicht sein. Auf Dialekt-Rockgruppen wie die Münchner Spider Murphy Gang oder Wolfgang Niedecken und BAP aus dem Rheinland wurde ebenso verzichtet wie auf Beispiele aus der volkstümlichen Hitparade. Wobei der eine oder andere Vertreter der bayerischen Szene noch in der letzten Ausgabe der Sammlung ´Für wen wir singen´ zu hören sein wird. ´´Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfaßt und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 17.07.2018
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