Angebote zu "Aufstand" (113 Treffer)

Der Aufstand - Über Poesie und Finanzwirtschaft
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Wie lässt sich ein Wirtschaftssystem erklären, in dem Geld durch Geld erzeugt wird? Angesichts eines Informationskapitalismus, in dem Warenproduktion und körperliche Arbeit nur noch als Reminiszenz an alte Zeiten mitgeschleppt werden, zeigt der italienische Philosoph »Bifo« Berardi, dass wir es mit einem System zu tun haben, das vor hundert Jahren bereits von Dichtern wie Mallarmé antizipiert wurde: Der Signifikant hat den Bezug zu seinem Referenten verloren, »Schulden sind ein bloßer Akt der Sprache, ein Versprechen.« Daher müssen wir zunächst lernen, die Zeichen zu lesen, sie so zu interpretieren, wie man Poesie interpretiert. Der Akt der Interpretation lehrt uns Empathie, er ist der erste Schritt zu einer neuen Solidarität, die den »erotischen Körper des gesellschaftlichen Lebens« reaktivieren kann.Ausgehend von der Finanzkrise 2008 und dem europäischen Kollaps dekonstruiert Berardi die Sprache und die Mythen des Neoliberalismus und ruft zu einer Revolution der Langsamkeit und des Rückzugs auf, mit der wir den Niedergang nicht zu fürchten brauchen. Franco »Bifo« Berardi, geboren 1949 in Bologna, ist Philosoph und Medientheoretiker und war früher in der revolutionären Autonomia-Bewegung in Italien aktiv. Er publizierte (u. a. mit Félix Guattari) diverse Bücher zur Verschränkung von Kommunikation, Psychologie und Ökonomie.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 07.11.2017
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Der Ausbruch des Warschauer Aufstandes. Ursache...
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Der Warschauer Aufstand vom 1. August 1944 gehört zu den tragischsten Ereignissen der neuesten Geschichte Polens. Statt der erhofften Befreiung nach fast fünf Jahren deutschen Besatzungsterrors folgte für die Stadt und ihre Bewohner ein neues Martyrium. Der Aufstand endete nach 63 Tagen erbitterter Kämpfe mit einer verheerenden Niederlage der Aufständischen um die polnische Untergrundarmee Armia Krajowa, einer fast völligen Zerstörung der einstigen Metropole und dem Tod von circa 200.000 Menschen. In diesem Buch werden Motive und Ursachen, die zum Ausbruch des Warschauer Aufstandes geführt haben, herausgearbeitet. Dies ist deswegen erklärungsbedürftig, weil die Entscheidung, unter den gegebenen Umständen zur Waffe zu greifen, aus objektiver Sicht irrational erscheint: Das Ende der deutschen Besatzung in Warschau stand angesichts der Entwicklungen an der Ostfront unmittelbar bevor, die Aufständischen waren den deutschen Einheiten deutlich an Waffenmaterial unterlegen und die Einflusssphären in Europa waren bereits im Dezember 1943 auf der Konferenz in Teheran abgesteckt worden. Die Frage, warum dennoch die Entscheidung zum Kampf um die Stadt gefallen ist, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Diesem liegt ein handlungstheoretischer Ansatz zugrunde, der die methodologischen Schwächen früherer Arbeiten beheben soll. Aus dem Inhalt: -Polnische Unabhängigkeitskämpfe; -Die Polnische Frage; -Widerstandsbewegung; -Aktion Gewitter; -Warschau als Kulminationspunkt

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Stand: 12.12.2017
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1918 - Aufstand für die Freiheit - Die Revoluti...
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Die Revolution der Arbeiter und Soldaten von 1918 war eine historische Chance - dafür, ein demokratisches Deutschland zu schaffen, das stärker gewesen wäre als die Weimarer Republik. In wenigen Tagen erreichen sie, was der Sozialdemokratie in Jahrzehnten nicht gelungen war: die überlebte, autoritäre Ordnung des Kaiserreichs zu stürzen. Es ist die Tragödie der Revolution, dass ihre eigenen Führer sie fürchteten - zu Unrecht. Denn das Ziel der meisten Revolutionäre war nicht, wie es in der Rückschau oft erschien, ein kommunistisches Regime wie in Russland zu errichten. Das Aufbegehren in Deutschland hatte vor allem das Ziel, die alten Eliten der Kaiserzeit zu entmachten, besonders das Militär und die Kriegstreiber von 1914. Für einige wenige Wochen hat die Revolutionsregierung, geführt von der SPD, die Gelegenheit dazu - und nutzt sie nur halbherzig. So bleiben die Todfeinde der deutschen Demokratie mächtig, mit fatalen Folgen für die junge Republik. Joachim Käppner wertet Quellen und neueste Forschungsergebnisse aus und zeichnet ein gerechteres Bild der Arbeiter und Matrosen, die eine Welt aus den Angeln hoben. Joachim Käppner ist Redakteur und Autor bei der Süddeutschen Zeitung. Der promovierte Historiker veröffentlichte u.a. »Erstarrte Erinnerung. Der Holocaust im Spiegel der DDR-Geschichtswissenschaft« (1999) und ist Herausgeber und Mitautor von »Die letzten 50 Tage: 1945 - als der Krieg zu Ende ging« (2005) und »Befreit, besetzt, geteilt. Deutschland 1945-1949« (2006). Im Berlin Verlag erschienen von ihm »Die Familie der Generäle. Eine deutsche Geschichte« (2007) und »Berthold Beitz« (2010). Joachim Käppner lebt in München.

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Stand: 07.11.2017
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Der Fettmilchaufstand in Frankfurt. Der Aufstan...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Betrachtung verschiedener historischer Ereignisse stellt man nur allzu schnell fest, dass man glaubt etwas habe sich genau so zugetragen. Doch tatsächlich handelt es sich dabei nur um eine Perspektive der historischen Wahrheit. Das eine gewisse Multiperspektivität gewahrt werden muss, zeigt diese Arbeit am Beispiel des Fettmilch-Aufstands in Frankfurt. Diese Arbeit zeigt auf, wie verschieden ein Ereignis in der Forschung bewertet werden kann. Eng verknüpft ist die Untersuchung dabei mit dem der Geschichtsdidaktik entnommenen Begriff der Multiperspektivität. Im speziellen versucht sie aufzuzeigen, wie die jüdische Geschichtsschreibung die Revolte bewertet und welche anderen Meinungen zu dem Aufstand existieren. Selbstverständlich ist es im Rahmen einer Hausarbeit nicht möglich, alle Theorien abzubilden, deshalb beschränkt sich der Verfasser auf einige ausgewählte Anschauungen. Als Grundlage dienen dabei Quellen wie das Diarium Historicum, sowie Forschungsbeiträge von Matthias Meyn, Christopher Friedrichs, Hans Mauersberg oder Arno Lustiger.

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Stand: 07.11.2017
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Die Niederschlagung der Aufstände der Herero un...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll sich dem Thema der Niederschlagung der Aufstände der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika 1904-1908 widmen. Um die damaligen Verhältnisse besser verstehen zu können, wird zunächst die Kolonie Deutsch-Südwestafrika betrachtet, sowie der Umgang der Deutschen mit der indigenen Bevölkerung. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Schutzverträge die, die Deutschen mit den Afrikanern schlossen, eingegangen. Danach werden die Geschehnisse von 1904 bis 1908 betrachtet und auch die Ursachen, die zu diesem Kolonialkrieg führten, aufgezeigt. Im Anschluss daran beschäftigt sich die Arbeit mit der Wertung, ob das Vorgehen des Oberbefehlshabers Lothar von Trothas, als Völkermord zu werten ist. Zu diesem Zweck wird zunächst der Begriff des Genozids bzw. Völkermordes definiert. Im Anschluss soll ein Blick in die Forschung geworfen werden, die sich kontrovers mit dieser Thematik auseinander setzt. Danach soll eine eigene Wertung auf Grundlage der Definition und der erörterten Forschungsthesen folgen. Abschließend wird noch ein Blick auf die Frage der Wiedergutmachungspolitik Deutschlands folgen. Ein Resümee soll, am Ende, die wichtigsten Punkte noch einmal aufzählen und die Arbeit abrunden.

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Stand: 07.11.2017
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Frauenfiguren in Der Aufstand der Fischer von S...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Freie Universität Berlin (Institut für Neue deutsche Literatur und Sprachwissenschaften), Veranstaltung: Romane der Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Untersuchung der Funktion der Frau im Aufstand, ist Gegenstand dieser Arbeit, d.h.: Wie wird die weibliche Existenz respektiert - sind Frauen nur Requisit einer patriarchalischen Gesellschaft oder wird durch ihre Darstellung die Handlung der Männer in besonderer Weise reflektiert? Erzielt die knappe Beschreibung weiblichen Aussehens und die Erläuterung weiblichen Handelns einen anderen Blick auf das Aufstandsgeschehen und die Männer? Schaffen es die Frauen, den Aufstand in eine friedlichere Richtung zu lenken und erhalten soziale sowie individuelle Bedürfnisse neben dem Kollektiv noch Platz? Anna Seghers, geborene Reiling, stammt aus einem wohlhabenden jüdischen Elternhaus in Mainz. Sie heiratete 1925 Laszlo Radványi und wurde bald darauf Mutter zweier Kinder (Peter und Ruth). Noch 1928 wandte sie sich der Kommunistischen Partei (KPD) zu, für die sie fortan arbeitete. Zugleich finanzierte sie ihren Lebensunterhalt als Schriftstellerin. Im Oktober 1928 veröffentlichte der Potsdamer Gustav Kiepenheuer- Verlag den Aufstand der Fischer von St. Barbara. Mitmenschen der damaligen Zeit erwarteten hinter dem Namen Seghers einen männlichen Schriftsteller - wahrscheinlich auf Grund der sachlichen, klaren Ausdrucksweise der Erzählung. Diese waren erstaunt, daß sich hinter diesem Namen eine hübsche, charmante Frau verbarg. Für ihre Erzählung erhielt die bis dato unbekannte Schriftstellerin, deren bürgerlicher Name Netti Radványi lautete, 1928 den renommierten Kleistpreis. Ausgezeichnet wurden ihre Erzählkunst sowie die Bildhaftigkeit und Sprachkraft ihres Ausdrucks. Angesichts des Selbstbewusstseins der jungen Anna Seghers erscheint es paradox, dass die Bedeutung der weiblichen Figuren ihrer frühen Erzählungen eher sekundär wirken. Die Sprachkraft ihres unverblümten Ausdrucks lässt einen virilen auktorialen Erzähler vermuten.

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Stand: 14.11.2017
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Aufstand in Stadt und Land - Der 17. Juni im Be...
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Der Aufstand ging nicht spurlos an der Provinz vorüber: Als am 17. Juni 1953 hunderttausende Menschen in den ostdeutschen Großstädten auf die Straße gingen, um erst für bessere Lebensbedingungen und schließlich das Ende des SED-Regimes zu demonstrieren, wurde auf dem Lande bereits der Untergang der DDR gefeiert. Gerade erst gegründete LPGs wurden wieder aufgelöst, enteignete Großbauern eroberten sich ihre früheren Positionen in der dörflichen Gesellschaft zurück. Funktionäre wurden verprügelt, Parteisymbole zerstört und in den Gaststätten rauschende Feste veranstaltet. In den größeren Städten schloss sich die Landbevölkerung zusammen mit Unternehmern und Angestellten den Bau- und Industriearbeitern an und zog vor die Gefängnisse, Rathäuser und SED-Kreisleitungen. 60 Jahre später ist erwiesen, dass der Volksaufstand 1953 weit mehr als nur die Erhebung von Arbeitern war. Er war der Beginn einer Revolution, die von allen Schichten der Bevölkerung getragen wurde und fast das gesamte Land erfasste. Am Beispiel der Vorgänge im Bezirk Potsdam wird in dieser Arbeit gezeigt, wie breit die Aufstands-Bewegung ausgehend von den industriellen Zentren bis hinein in die kleinsten Dörfer gewesen ist und wie wenig die Einheitspartei mit ihrem Militär- und Sicherheitsapparat dem entgegen zu setzen hatte. Einzig und allein die sowjetischen Besatzer konnten mit dem Drohpotenzial ihrer Panzer das Ende der DDR verhindern - für 36 lange Jahre. Thomas Lähns hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und zwölf Jahre lang als Journalist in Potsdam gearbeitet. Heute ist er Pressesprecher der Stadt Beelitz.

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Stand: 07.11.2017
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Das Ejercito Zapatista de Liberacion Nacional. ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2-, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Indigene Organisationen in Lateinamerika, Sprache: Deutsch, Abstract: Als die EZLN am 1.Januar 1994 mit ihrer Rebellion gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Indigenas begann, wusste kaum jemand in Mexiko wer sie waren und was ihre Motive waren. Doch in kurzer Zeit gelang es ihnen, ihre Probleme und Ziele an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Ihr Aufstand prägt bis heute die Innenpolitik Mexikos und fand auch auf internationaler Ebene ein großes Medienecho. Interessant sind vor allem die einzigartige Struktur und die neuartigen Methoden dieser Guerilla. Doch wie kam es zu diesem Aufstand? Seine Ursachen und sein Verlauf sollen in der vorliegenden Hausarbeit untersucht werden. Im ersten Teil der Hausarbeit werden ein paar allgemeine Informationen über Mexikos politische Landschaft und die Region Chiapas vorgestellt. Die Ursachen des Aufstandes werden im zweiten Teil dieser Arbeit untersucht. Im dritten Teil wird die Struktur der EZLN vorgestellt. Der vierte Teil schließlich bietet eine Übersicht über den Verlauf des Aufstandes.

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Stand: 07.11.2017
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Der Satrapenaufstand. Aufstand im Persischen Re...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,5, Universität Regensburg (Alte Geschichte), Veranstaltung: Griechenland im 4. Jahrhundert vor Christus, Sprache: Deutsch, Abstract: Folgende Arbeit soll den großen Satrapenaufstand im Persischen Reich unter dem Großkönig Artaxerxes II behandeln. Was ein Satrap ist sowie die Vorgänge im Jahre 366/360 v. Chr sollen geklärt werden. Alleine die Frage, was ein Satrap ist und welche Rechte er hat, sowie welche Satrapien es in Persien gab, wirft starke Quellenprobleme auf, da sich die Quellen wie Herodot, Xenophon, altpersische Inschriften, und spätere Quellen wie Arrian, Curtius, Rufus und Diodor nicht miteinander vereinheitlichen. Nach inzwischen 100jähriger Forschung ist die Frage der Bewertung der Quellen immer noch nicht entschieden. Neben dieser Frage, kommt noch die Problematik des Aufstandes selber, ob man den Satrapenaufstand als solchen sehen kann oder eher nicht. Diese Fragen sollen in Rahmen dieser Arbeit geklärt werden.

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Stand: 07.11.2017
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Das Ghetto kämpft. Aufstand und Widerstand im W...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Widerstand gegen den NS, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Umständen im Warschauer Ghetto, welches nach der Deportation von über 300.000 Menschen in das Vernichtungslager Treblinka eine bedeutende Stellung in der Geschichte des Widerstands einnimmt. Der Begriff Ghetto stammt ursprünglich aus der Politik europäischer Städte im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit und bezeichnete die Isolierung der Juden innerhalb einer Stadt. Diese sollten innerhalb der Städte räumlich abgetrennt in bestimmten Vierteln, auch Judenviertel genannt, wohnen. Seit der Auflösung dieser Ghettos im Zuge der Emanzipation der Juden im 18. Jahrhundert wurden vor allem jüdische Viertel in osteuropäischen Städten als Ghettos tituliert, diese zeichneten sich durch ihre ärmlichen Verhältnisse aus. In Bezug auf die Ghettos in Polen, die während des zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungsmacht errichtet wurden, lassen sich jedoch deutliche Unterschiede feststellen. Hier ging es in erster Linie darum, die Juden unter den schlechtesten Lebensbedingungen auf engstem Raum einzusperren. Zunächst wird die allgemeine Ghettoisierung in Polen thematisiert, um eine Einordnung in den historischen Kontext zu gewährleisten. Anschließend werde ich mich explizit mit dem Warschauer Ghetto auseinander setzen. Wie war dieses strukturiert und aufgebaut? Unter welchen Bedingungen lebten und starben die Menschen innerhalb der Mauern, bis es im Sommer 1942 zur ersten Deportation kam? Schlusspunkt dieser Arbeit bildet die Gründung der Widerstandsorganisation im Warschauer Ghetto, die sich in dem 28 Tage andauernden Warschauer Ghettoaufstand entlud. Besonders das Werk Das Ghetto kämpft von Marek Edelman, einem der wenigen Überlebenden des Aufstandes, liefert hierfür eine Grundlage. Aber auch Gespräche mit dem Henker, von Kazimierz Moczarski, der nach dem Krieg einige Zeit lang mit SS-Gruppenführer Jürgen Stroop in einem Gefängnis saß und von diesem detaillierte Informationen über die geplante Liquidierung des Ghettos sowie der Zerschlagung des Aufstands erfuhr. Weitere wichtige Werke, auf die sich diese Hausarbeit stützt, bilden Samuel Kassows Ringelblums Vermächtnis und Das Warschauer Getto: Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung von Markus Roth und Andrea Löw, die eine Überblicksdarstellung geben. Desweiteren werden Zitate von ehemaligen Bewohnern des Ghettos verwendet, beispielsweise Auszüge aus Janusz Korczaks Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto.

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Stand: 12.12.2017
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